Reflexion und Spiegel

Vom flachen Badezimmerspiegel über den gewölbten Außenspiegel am Auto bis zum Hohlspiegel eines Teleskops — Spiegel begegnen uns in ganz unterschiedlichen Formen. Diese Lektion zum Mittleren Schulabschluss behandelt das Reflexionsgesetz und die Bildentstehung bei den wichtigsten Spiegeltypen.

Das Reflexionsgesetz besagt, dass der Einfallswinkel stets gleich dem Reflexionswinkel ist. Bei einem ebenen Spiegel entsteht dadurch ein virtuelles, aufrechtes und seitenverkehrtes Bild — das Bild scheint hinter dem Spiegel zu liegen, dort wo sich die rückwärtigen Verlängerungen der reflektierten Strahlen schneiden.

Bei gewölbten Spiegeln wird zwischen Hohlspiegel (Konkavspiegel) und Wölbspiegel (Konvexspiegel) unterschieden. Ein Hohlspiegel bündelt parallele Lichtstrahlen in seinem Brennpunkt — bei einem sehr weit entfernten Objekt entsteht dort ein verkleinertes, umgekehrtes reelles Bild, während bei einem Objekt genau im Brennpunkt kein Bild im Endlichen entsteht, da die reflektierten Strahlen parallel verlaufen. Ein Wölbspiegel erzeugt dagegen immer ein virtuelles, aufrechtes und verkleinertes Bild mit vergrößertem Sichtfeld — deshalb werden Wölbspiegel häufig als Außenspiegel am Auto eingesetzt.

Auch die praktische Anwendung in Spiegelteleskopen, die einen großen Hohlspiegel zur Lichtbündelung sowie oft einen zusätzlichen Fangspiegel zur Strahlumlenkung nutzen, sowie weitere Anwendungen des Reflexionsprinzips wie Rückspiegel und Periskope werden behandelt.

Diese Lektion eignet sich zur gezielten Prüfungsvorbereitung für den Mittleren Schulabschluss (MSA/Mittlere Reife) in Physik.

  • Das Reflexionsgesetz (Einfallswinkel = Reflexionswinkel) korrekt anwenden können
  • Die Eigenschaften des Bildes bei einem ebenen Spiegel beschreiben können
  • Hohlspiegel und Wölbspiegel anhand ihrer Bildeigenschaften unterscheiden können
  • Erklären können, warum Wölbspiegel als Außenspiegel am Auto eingesetzt werden
  • Den Unterschied zwischen virtuellem und reellem Bild verstehen

Das Reflexionsgesetz besagt, dass der Einfallswinkel gleich dem Reflexionswinkel ist. Ein ebener Spiegel erzeugt ein virtuelles, aufrechtes und seitenverkehrtes Bild. Hohlspiegel bündeln parallele Lichtstrahlen in ihrem Brennpunkt, Wölbspiegel erzeugen ein virtuelles, verkleinertes Bild.

Beispielfrage

Wie lautet das Reflexionsgesetz für einen ebenen Spiegel?

Antwort anzeigen

Der Einfallswinkel ist gleich dem Reflexionswinkel.

Das Reflexionsgesetz besagt, dass der Winkel, unter dem ein Lichtstrahl auf eine Oberfläche trifft, genau dem Winkel entspricht, unter dem er reflektiert wird, gemessen zum Lot.

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