Der Wasserkreislauf – auch hydrologischer Kreislauf genannt – beschreibt die ständige Bewegung des Wassers zwischen Ozeanen, Atmosphäre, Land und Grundwasser. Diese Lektion führt durch die zentralen Stationen dieses natürlichen Systems und erklärt, warum es für das Leben auf der Erde so grundlegend ist.
Angetrieben wird der gesamte Kreislauf von der Sonnenenergie: Sie erwärmt die Oberfläche von Ozeanen, Seen und Flüssen und ermöglicht so die Verdunstung (Evaporation) – den Übergang von flüssigem Wasser in gasförmigen Wasserdampf. Parallel dazu geben Pflanzen über ihre Spaltöffnungen Feuchtigkeit an die Atmosphäre ab, ein Prozess, der als Transpiration bezeichnet wird. Da Evaporation und Transpiration in der Natur meist gemeinsam auftreten, werden sie oft unter dem Begriff Evapotranspiration zusammengefasst.
Sobald der Wasserdampf in höhere, kühlere Luftschichten aufsteigt, kondensiert er – er kühlt ab und bildet winzige Wassertröpfchen oder Eiskristalle, aus denen Wolken entstehen. Wird die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt, fällt das Wasser schließlich als Niederschlag in flüssiger Form (Regen) oder fester Form (Schnee, Hagel) zurück zur Erde. Wie viel Niederschlag eine Region erhält, hängt unter anderem von Luftfeuchtigkeit, Temperatur und geografischer Lage ab.
Am Boden angekommen, nimmt das Wasser einen von zwei Wegen: Ein Teil versickert durch Infiltration in den Untergrund und bildet dort Grundwasser, das über lange Zeiträume gespeichert bleibt und Quellen sowie Flüsse speist. Der übrige Teil fließt oberirdisch als Oberflächenabfluss in Bäche, Flüsse, Seen und letztlich zurück in die Ozeane – womit der Kreislauf von vorn beginnt.
Diese Lektion behandelt den Wasserkreislauf als ein geschlossenes System: Die Gesamtmenge des Wassers auf der Erde bleibt über geologische Zeiträume nahezu konstant, es wird lediglich zwischen verschiedenen Aggregatzuständen und Speicherorten umgewandelt und transportiert.
Zestly erstellt aus diesem Thema ein interaktives Quiz mit zehn sorgfältig ausgearbeiteten Fragen sowie zwölf Lernkarten zu den wichtigsten Fachbegriffen – von Evaporation über Infiltration bis zum geschlossenen System. So lässt sich das Verständnis der einzelnen Prozessschritte gezielt überprüfen und vertiefen, ideal für Schülerinnen und Schüler auf mittlerem Lernniveau im Geografie- oder Naturwissenschaftsunterricht.
Der Wasserkreislauf ist der kontinuierliche Prozess, durch den Wasser zwischen der Erdoberfläche, den Ozeanen und der Atmosphäre zirkuliert. Angetrieben durch die Energie der Sonne verdunstet Wasser von Meeren, Seen und Flüssen (Evaporation) und wird zusätzlich von Pflanzen über Transpiration an die Luft abgegeben. In der Atmosphäre kühlt der aufsteigende Wasserdampf ab und kondensiert zu Wolken. Erreicht die Luftfeuchtigkeit einen Sättigungspunkt, fällt das Wasser als Niederschlag – Regen, Schnee oder Hagel – zur Erde zurück. Ein Teil dieses Wassers versickert im Boden (Infiltration) und bildet Grundwasser, das Flüsse und Quellen speist; der Rest fließt oberirdisch als Oberflächenabfluss in Gewässer ab, bis er schließlich wieder ins Meer gelangt. Da bei diesem Kreislauf keine nennenswerte Menge an Wasser verloren geht, gilt die Erde in Bezug auf ihren Wasserhaushalt als weitgehend geschlossenes System.
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