Dieses Modul führt in die Grundlagen der Polymerchemie ein und behandelt Kunststoffe als eines der alltagsrelevantesten Themen der organischen Chemie. Kunststoffe entstehen durch Polymerisation: Viele kleine, gleichartige Moleküle (Monomere) verbinden sich zu einer langen Kette (Polymer). Am Beispiel von Polyethylen — hergestellt durch Polymerisation des Monomers Ethen — wird dieser Reaktionstyp konkret nachvollzogen, ebenso wie am Beispiel von PET (Polyethylenterephthalat), einem der bekanntesten und am häufigsten recycelten Kunststoffe im Alltag. Die Aufgaben behandeln den grundlegenden Unterschied zwischen Monomer und Polymer sowie die typischen Eigenschaften von Kunststoffen, die sich aus ihrer langkettigen Molekülstruktur ergeben: geringe Dichte, elektrische Isolationswirkung und im Vergleich zu Metallen oder Salzen sehr unterschiedliches Verhalten bei Erwärmung. Ein wichtiger, zunehmend relevanter Themenblock behandelt die Umweltaspekte von Kunststoffen: die lange Abbauzeit vieler Polymere in der Umwelt und die Bedeutung von Recycling-Kreisläufen, wie sie etwa bei PET-Flaschen bereits etabliert sind. Dieses Modul baut auf der Einheit zu Kohlenwasserstoffen auf, in der Alkane als einfachste organische Verbindungen eingeführt wurden, und zeigt, wie aus solchen einfachen Bausteinen durch Verkettung komplexe, industriell bedeutsame Materialien entstehen — ein anschaulicher Abschluss des organisch-chemischen Themenkomplexes dieser Sammlung.
Was ist der grundlegende Unterschied zwischen einem Monomer und einem Polymer? Bei der Polymerisation verbinden sich viele kleine Monomere wie Ethen zu einer langen Polymerkette, etwa zu Polyethylen.
Was ist die grundlegende chemische Einheit, aus der Polymere aufgebaut sind?
Monomer
Polymere bestehen aus vielen miteinander verknüpften Monomeren, die durch chemische Reaktionen zu langen Ketten verbunden werden.
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