Diese Lektion gibt einen Überblick über die zentralen militärischen und politischen Etappen des Zweiten Weltkriegs von 1939 bis 1945. Ausgangspunkt ist der deutsche Überfall auf Polen im September 1939, dem der Hitler-Stalin-Pakt mit seinen geheimen Absprachen zur Aufteilung Polens vorausging und der Deutschland politisch "den Rücken freihielt". Behandelt werden der Westfeldzug 1940 mit der taktischen Neuerung des "Blitzkriegs" — der engen Koordination von Panzerverbänden und Luftwaffe — sowie das Unternehmen Barbarossa 1941, der auf die Zerschlagung der Sowjetunion und die Gewinnung von "Lebensraum" abzielende Angriff, der zugleich den Charakter eines ideologisch motivierten Vernichtungskrieges annahm. Als zentrale Wendepunkte des Krieges werden die Schlacht bei El Alamein und die Schlacht von Stalingrad 1942/43 behandelt, die die militärische Initiative endgültig auf die Alliierten übergehen ließen. Die Konferenz von Teheran 1943, auf der die Eröffnung einer zweiten Front in Frankreich konkret abgestimmt wurde, sowie die alliierte Landung in der Normandie im Juni 1944 (Operation Overlord) leiten die letzte Kriegsphase ein, die im Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endet. Auch die Rolle Italiens als Hauptpartner im Achsenbündnis wird thematisiert.
Die Niederlage der Wehrmacht bei Stalingrad im Winter 1942/43 gilt neben dem alliierten Sieg bei El Alamein als der entscheidende militärische Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs — von diesem Zeitpunkt an ging die strategische Initiative endgültig auf die Alliierten über.
Welches strategische Ziel verfolgte die Wehrmacht primär mit dem 'Unternehmen Barbarossa' im Jahr 1941?
Die Zerschlagung der Roten Armee und die Eroberung von 'Lebensraum' im Osten.
Das Unternehmen Barbarossa war der ideologisch motivierte Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, mit dem Ziel, die sowjetische Machtbasis zu zerstören und Territorium für die deutsche Siedlungspolitik zu gewinnen.
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